Parkclub Fürstenwalde

Livemusik, Kreativität und junge Kultur in Fürstenwalde

parkflimmern – Die 2.n Fürstenwalder Filmtage in Zusammenarbeit mit dem Filmtheater Union

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  • Preis: free
  • Date: Mi, Aug 17, 2016 - Sa, Aug 20, 2016
  • Zeit: 18:00 - 02:00
  • Austragungsort: Parkclub

richtig gehört, unser beschauliches festival geht in die zweite runde! der film macht es sich erneut für vier abende im parkclub gemütlich und wartet sehnlichst darauf, von euch bestaunt und diskutiert zu werden. nutzt die seltene gelegenheit, drei werke des französischen autorenfilmers jean-luc godard zu schauen, einem der wegweisendsten und radikalsten regisseure des vergangenen jahrhunderts. obendrauf gibt’s am letzten abend des festivals natürlich auch wieder aktuelle kurzfilme, musik, essbares und eine plattform zum austausch über das so wunderbar vielseitige medium film – auge, ohr, geist und gaumen dürfen sich freuen!

20. august / 20:00 Uhr Beginn
filmemacher_innen ab 18 jahren sind wieder dazu aufgerufen, am offenen kurzfilmwettberwerb mit ihren werken teilzunehmen. unabhängig von genre und form, doch nicht länger als 30 minuten. zur anmeldung eines kurzfilms benötigen wir von euch das ausgefüllte und unterschriebene ANMELDEFORMULAR sowie einen download-link der sichtungskopie und einige infos per mail. ausführliche teilnahmebedingungen und die modalitäten zur einreichung findet ihr im REGLEMENT.
ANMELDEFORMULAR und REGLEMENT finden sich zum download auf www.parkflimmern.de

17.-19. august / 20 Uhr Beginn

muss kino eindeutig sein? soll es sich selbst erklären können? dürfen die augen eines schauspielers in die linse der kamera starren, die illusion gebrochen werden? und vorallem: was ist überhaupt ein bild?

wie kaum ein anderer regisseur verstand es jean-luc godard, 1930 in paris geboren, dem traditionellen kino mit unerschöpflicher skepsis und ständiger hinterfragung seiner möglichkeiten entgegenzutreten und dem film so neues leben einzuhauchen, abseits der dogmen aus den traumfabriken hollywoods. es liegt in der natur der sache, dass dieser eigenwillige autorenfilmer sein publikum damit vor immer wieder neue herausforderung stellen musste (er konnte doch gar nicht anders), dem risiko der kollektiven ratlosigkeit ausgesetzt und schlussendlich doch als einer der größten regisseure des europäischen kinos gefeiert. bilder, töne, poesie, zitate und die reflexion der kinogeschichte als solche bilden das terrain einer gedanklichen reise, in die godard uns mit seinen filmen hineintreibt – freie assoziation statt lineare story. viel platz für verwirrung, dessen war und ist sich godard bewusst, doch vor allem laden seine werke ein zur entdeckung neuer strukturen und alternativer modelle des filmischen verständnis: eine lohnenswerte erfahrung!

nachdem wir uns im letzten jahr dem italienischen autor und filmemacher pier paolo pasolini widmeten, möchte das parkflimmern in seiner erneuten retrospektive eine annäherung an godard schaffen und damit das verständnis von kino erweitern. an drei abenden findet jeweils eine vorführung statt und bietet nicht nur die möglichkeit, filme mit seltenheitswert zu schauen, sondern einen raum für gemeinsamen austausch, diskussionen und – man kommt nicht drumherum – missverständnisse zu kreieren. bis heute gestaltet es sich schwierig, godards werke ausfindig zu machen und öffentlich aufzuführen. ihr wisst also, was zu tun ist!

1) DIE GESCHICHTE DER NANA S. (mittwoch)
2) ELF UHR NACHTS (donnerstag)
3) VORNAME CARMEN (freitag)

2016_08_17_Parkflimmern

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